Chronik

Die Geschichte:

"An der Stelle des heutigen Hofes lag ein verwundeter Krieger, der meinte er muss sterben. Da hörte er ein Wässlein rauschen und schleppte sich an die Stelle, wo die Quelle war. Er trank daraus und bekam neue Lebenskräfte. Aus Freude und Dankbarkeit blieb er dort und baute eine Hütte und nannte sie „zuo demo schönen brunne“."

Quelle: Geschichte des Amtes Grumbach


1290 auch Schoenbrunn und später Schönborn genannt. Der Name -born heißt Hütte oder Brunnen.

Bis 1290 war der Hof ( damals noch Sulzbacher Hof) im Besitz von Ritter Berthold von Grumbach, der 5 Söhne hatte. Er war Hofmann der Dhauner Wildgrafen.

Er vererbte den Hof an drei seiner Söhne. Berthold, Hartrade und Johannes waren Johanniterprister des Spitals von Ulm und hatten nun hier die Ordensniederlassung von Sulzbach.

Der Besitz erstreckte sich weit ins Grumbacher Land, mit fast 500 Morgen ( ca. 125ha) Ländereien. Dazu gehörte auch die Kirche zu Sulzbach und andere Höfe in der Herrschaft Grumbach.

1606 wurde der Hof von den Grumbacher Wild- und Rheingrafen käuflich erworben.

1691 baute Leopold Phillip Wilhelm (Wild- und Rheingraf) den Hof zum Jagdschloss um.

1709 musste ein König aus Polen Namens Stanislaus Lezinski aus Polen fliehen wegen einer Schlacht von König Karl XII, der gegen den Russischen Zar Peter den Großen verlor.

Er war auf dem weg ins Herzogtum Zweibrücken und sein weg führte durch die Herrschaft Grumbach. Da gaben ihm die Wild- und Rheingrafen auf dem Hof Asyl.

Stanislaus Lezinski wurde nie wieder König.

Seine Tochter heiratete König Ludwig XV, dafür bekam Stanislaus die Herzogtümer Lothringen und Baar.

1795 wurde der Hof versteigert und fiel an den Ackerer Christian Mohr.

Seine Tochter Katharina Elisabeth Mohr erbte den Hof und heiratete am 29.März 1824 Johann Borger von Kirrweiler.

Seit dieser Zeit ist unsere Familie im Besitz des Schönborner Hofes.

Eine Baseler Bibel aus dem Jahr 1754, aus der berühmten Druckerei Thurneysen ist heute noch im Besitz der Familie

1960 Übergabe des Betriebes von Julius Borger an seinen Schwiegersohn Egon Gauch aus Herren-Sulzbach.

Betriebsgröße: 6 Glanviehkühe, 18 Schweine, 2 Kaltblutpferde (für den Ackerbau), 25ha landwirtschaftliche Fläche


1964 Umbau des Kuhstalls

1978 Bau der Maschinenhalle (Innenhof)

1984 GbR Gründung von Egon Gauch und dem Schwiegersohn Ralf Mohr

1985 Bau des Bullenstalls und der Fahrsiloanlage

1992 Umbau des Kuhstalls + Anbau

1999 Übergabe des Betriebs von Egon Gauch an die Tochter Christa Mohr geb. Gauch und den Schwiegersohn Ralf Mohr aus Dörrmoschel.

Betriebsgröße: 25 Milchkühe, 2 Traktoren, 80ha landwirtschaftliche Fläche


2003 Bau der Maschinenhalle (anderen Straßenseite)

2010 Umstellung von Milchvieh auf die Mutterkuhhaltung

2017 Brand der Maschinenhalle (Innenhof) und Wiederaufbau

2018 Übergabe des Betriebs von Ralf Mohr an seine Tochter Ina Freyer geb. Mohr und den Schwiegersohn Bernd Freyer.

Betriebsgröße: 45 Mutterkühe, 2 Deckbullen, 240ha landwirtschaftliche Fläche und Maschinen


2019 Beginn des Umbau´s der Maschinenhalle zum Mutterkuhstall

2020 Erweiterung der Maschinenhalle für die Mutterkühe, Bau Schweinestall, Umbau Bullenstall, Stallbau Pferde, Bau Wohnhaus Familie Freyer

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